1. Aller Anfang ist schwer – die Schwangerschaft

 

Diese Floskel trifft auf meine Geschichte sowas von zu. Mein Partner und ich beschlossen, dass wir nun bereit wären endlich Eltern zu werden. Ganz so einfach war das allerdings nicht… Wir versuchten und bemühten uns beinahe ein Jahr vergeblich, wir dachten bereits über alternative Möglichkeiten nach, als es schließlich endlich passierte. Ich war schwanger! Drei Tage lang machte ich jeden Tag einen anderen Frühtest, das Schwangerstrichlein, Plus, oder sonstiges Zeichen war kaum zu sehen aber ich war mir sicher! Die Freude war groß und auf einmal wurden die Ängste und Zweifel noch größer. War ich dem ganzen gewachsen? War mein Freund auch der Richtige? Konnte ich diesem kleinen Wesen wirklich genug bieten? Auf der anderen Seite wieder die unvorstellbare Glückseligkeit, dieses Wunder erleben zu dürfen, dass ein kleiner Mensch in mir heranwächst. Der erste Ultraschall bei dem wir das Herz schlagen sehen durften, dann irgendwann die erste spürbare Bewegung, ich bekomme nach wie vor eine Gänsehaut, wenn ich an all diese wunderbaren Erlebnisse und Momente denke. Dennoch waren auch die Zweifel, Sorgen und Ängste da, es war eine Gefühlsachterbahn sondergleichen. Mein armer Freund wurde bis zu den Grenzen des ertragbaren ausgetestet und geprüft. Irgendwann stabilisierte sich dieses Gefühlschaos und die Vorbereitungen auf den neuen Lebensabschnitt starteten. In der 24. Schwangerschaftswoche dann der Schreck, vorzeitige Wehentätigkeit, verkürzter Gebärmutterhals, Druck nach Unten, kurz Frühgeburtsbestreben im Fachjargon. Viel Ruhe, viel Liegen, viel Angst. Doch trotz aller Panikmache stellte ich fest, dass ich eigentlich überzeugt war, dass alles gut gehen würde. So kam es dann auch. Mittlerweile wussten wir, dass es voraussichtlich ein Mädchen werden würde. Eigentlich wollte ich ein Überraschungskind, doch mit fortschreitender Schwangerschaft wuchs in mir der Wunsch nach einer kleinen Tochter bis ich schließlich dem etwaigen Sohn gegenüber ein dermaßenDie Kugel schlechtes Gewissen bekam, dass wir unsere Frauenärztin doch nachschauen ließen. Die Kleine überlegte es sich schlussendlich doch wieder anders, veränderte irgendwie ihre Position und der Druck war weg… Jetzt, eingestellt auf eine baldige Geburt, ging die Warterei los… Ich war mittlerweile so rund, dass ich öfter gefragt wurde ob es sicher keine Zwillinge seien, musste Schuhe meines Freundes anziehen, da meine eigenen nicht mehr passten und außerdem war Geduld noch nie meine Stärke. Wir warteten und warteten… Dann eines Nachts wachte ich auf und lag in einer riesigen Pfütze. Blasensprung! Es geht los! An dieser Stelle mache ich nun erstmal einen Cut, scheint doch ein guter Cliffhanger zu sein 🙂

Dieses Buch (zum Ansehen einfach auf Buch klicken) hat mich durch die komplette Schwangerschaft begleitet und ich kann es jedem empfehlen, der gerne die Entwicklung seines Babys verfolgen möchte.

 

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